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Hauswirtschaft

Die Haushaltsführung bleibt bei einsetzender Pflegebedürftigkeit als erstes auf der Strecke. Allerdings sagt schon der Name „Pflegegrad“ aus, dass die selbstpflegerischen Einschränkungen im Mittelpunkt stehen und nicht der Haushalt. Das Hauptanliegen des Gesetzgebers ist die körperliche Gesundheit. Einen „Putzgrad“ gibt es noch nicht. Allerdings sind in den letzten Jahren im Rahmen der zur Verfügung gestellten Pflegeleistungen immer mehr Möglichkeiten geschaffen worden, auch im Haushalt viel Unterstützung zu bekommen.

Zur Finanzierung einer Hauswirtschafterin von uns steht also der Entlastungsbetrag von monatlich 125,- € zur Verfügung. Aber auch bis zu 40% des Budgets vom Pflegegrad kann für die Unterstützung abseits der Körperpflege verwendet werden.

Üblicherweise werden 1,5 bis 2 Stunden pro Woche für Raumpflege, Wäsche waschen, Fenster putzen aber auch Besorgungen in Anspruch genommen.